3 Schritte gegen das Datenmangel-Dilemma

Innovative Unternehmen verlassen sich auf Daten, um Initiativen zu managen und Geschäftsgelegenheiten zu generieren. Was aber, wenn die notwendigen Daten noch nicht vorliegen?

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November 2022
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Das Bild zeigt eine große Anzahl kleiner Container, die die Menge an unterschiedlichen Daten im Unternehmen visualisieren.
© Robert Kneschke/Adobe Stock

Innovation ist ein Schlüsselelement einer erfolgreichen Unternehmensstrategie. Ob Produktinnovation, Geschäftsmodell- oder Prozessinnovation – viele Organisationen haben den Ansatz chaotischer Brainstorming-Sessions längst hinter sich gelassen, um auf ein dezidiertes Innovationsmanagementsystem zu setzen. Wie auch bei KPIs für ihr operatives Geschäft, verlassen sich innovative Unternehmen bei der Abwägung zukünftiger Initiativen auf belastbare Daten. Dabei können digitalen Innovationsmanagement-Tools Führungskräfte unterstützen, die Potenziale für verschiedenste Optionen und Szenarien zu kalkulieren.

Zu früh für Daten? Zu spät für den Wettbewerb?

Dieses Vertrauen auf datengestützte Verfahren gewährleistet zwar eine Minderung der Investitionsrisiken, kann jedoch auch zu einem Dilemma führen: In den frühen Phasen einer Innovationsinitiative müssen Teams und Forscher Antworten auf verschiedene Fragen finden, für die nur wenige oder noch gar keine Daten existieren. Sobald diese entscheidenden Daten jedoch öffentlich verfügbar sind, kann der Innovationsvorsprung bereits verloren sein, da die Konkurrenz bereits an einer erfolgreichen Lösung arbeitet. Die Gelegenheit ist vertan.

Um dieses Dilemma des Datenmangels zu umgehen, wenden viele innovative Unternehmen einen dreistufigen Ansatz an, der sich auch in vielen erfolgreichen Projekten bewährt hat, die wir in den vergangenen Jahren begleitet haben:

1. Das kulturelle Fundament

Indem Sie die Schwelle des „Proof & Know“ senken, können Sie einen Kulturwandel einleiten, damit sich Ihr Team auch mit einem gewissen Level von Ungewissheit wohlfühlt. Dies kann zudem zu einer vertrauensvolleren Atmosphäre innerhalb der Organisation beitragen, was sich als förderlich für Innovationen erwiesen hat, wie beispielsweise Prof. Ken Dovey in seiner Studie „The Role of Trust in Innovation“ darstellte.  

2. Das operative Fundament

Generieren Sie Ihre eigenen Daten und arbeiten Sie sich Schritt für Schritt voran. Vermeiden Sie es, Zeit und Mühe zu investieren, um für jedes einzelne Element des neuen Produkts oder Geschäftsmodells eine tragfähige Lösung zu erstellen. Zerlegen Sie stattdessen To Do‘s in kleinere Aufgaben und betrachten Sie jeden Beitrag und Mehrwert zur Gesamtaufgabe.

3. Das strategische Fundament

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wenden Anwender neue Lösungen eher an bzw. akzeptieren neue Geschäftsmodelle schneller, wenn diese einen klaren, messbaren Mehrwert für sie schaffen. Die neue Anschaffung bzw. Adaption muss die nötige Investition in absehbarer Zeit ohne nennenswertes Risiko zurückzahlen. Daher sollten Sie Ihr Innovationsportfolio unter diesem Gesichtspunkt modifizieren und neu ausrichten: Stärken Sie jene Projekte, die helfen, die Nutzung Ihrer neuen Lösungen bzw. die Anwendung Ihres neuen Geschäftsmodells leicht zu verstehen. Wenn möglich, verkaufen Sie es mit dem Argument der sofortigen Kosten- und Ressourcenreduzierung. Das Gute dabei: Die notwendigen Daten lassen sich einfach intern erzeugen.

Wenn Sie tiefer in die Möglichkeiten eintauchen möchten, Datenanalysen für ein erfolgreiches Innovationsprogramm einzusetzen und das Dilemma der Datenknappheit zu umgehen, dann melden Sie sich jetzt für unsere kostenlose Online-Veranstaltung Success Through Digitalized Strategy: Innovation Management am 30. November an. Treten Sie in Kontakt mit führenden Experten auf dem Gebiet der Unternehmensstrategie und Innovationsforschung und erfahren Sie, wie ein digitalisierter Innovationsansatz dazu beitragen kann, kreative Ideen in Initiativen zu verwandeln, die nachhaltige Werte schaffen und langfristigen Erfolg sichern.

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