Warum Innovation ergebnislos bleibt
Nur rund 20 Prozent der Unternehmenerreichen ihre Innovationsziele – unter anderem, weil Innovationsstrategie, Unternehmensziele und Umsetzung nicht konsequent miteinander verzahnt sind.

Innovation gilt als zentraler Hebel für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Entsprechend hoch sind die Erwartungen und die Investitionen. In der Praxis zeigt sich in vielen Unternehmen ein widersprüchliches Bild: Trotz ambitionierter Innovationsprogramme kann das messbare Ergebnis die Erwartungen nicht erfüllen.
Der Grund dafür liegt selten im Mangel an Ideen oder Engagement. Viel häufiger fehlt eine klare Innovationsstrategie, die Innovation systematisch mit der übergeordneten Unternehmensstrategie verbindet. So werden Innovationsinitiativen gestartet, Pilotprojekte aufgesetzt und Budgets verteilt, ohne klare Prioritäten zu setzen.
Innovation wird so zum Blindflug.
Wenn steigende Innovationsbudgets die Steuerung erschweren
Diese Herausforderung betrifft vorallem Unternehmen mit umfangreichen Innovations- und R&D-Portfolios. Je größer das Innovationsportfolio, desto komplexer werden die Entscheidungen:
- Welche Initiativen zahlen tatsächlich auf die Unternehmensstrategie ein?
- Wo lohnt sich ein weiteres Investment und wo nicht?
- Welche Innovationsprojekte sollen skaliert, welche bewusst gestoppt werden?
Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen Schwierigkeiten hat, Innovationsaktivitäten konsequent an strategischen Zielen auszurichten. Paradoxerweise nimmt dieses Problem mit steigenden Innovationsausgaben sogar zu. Innovation wird nicht zu wenig betrieben, sondern zu unkoordiniert.
Fehlt die Transparenz über Ziele, Reifegrade, Abhängigkeiten und Ressourceneinsatz, verlieren R&D-Verantwortliche den Überblick über ihr Innovationsmanagement – und damit die Steuerungsfähigkeit.
Die größte Herausforderung liegt zwischen Strategie und Umsetzung
Tatsächlich scheitert Innovation weder an der Strategie allein noch an der Umsetzung an sich. Die größte Lücke entsteht zwischen beiden, weil die verbindende Klammer fehlt.
Nur mit einem konsistenten Innovationsportfolio, klaren Entscheidungslogiken und messbaren Steuerungsgrößen wird klar, wie einzelne Initiativen zum Gesamterfolg beitragen.
Genau hier zeigt sich der Bedarf nach einer durchgängigen Innovationssteuerung, die Strategie, Ideen, Portfolios und Umsetzung in einem gemeinsamen Rahmen zusammenführt. Erst wenn Innovation End-to-End gesteuert wird, wird sie planbar und ihr Wert messbar.
Offene Innovationsprozesse brauchen klare Leitplanken
Methoden wie Design Thinking, Co-Creation oder offene Innovationsökosysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie helfen dabei, Kunden, Partner, Lieferanten und externe ExpertInnen frühzeitig in die Ideengenerierung einzubeziehen. Je mehr Akteure beteiligt sind, desto wichtiger wird eine klare Ausrichtung. Fehlen definierte Innovationsfelder, Prioritäten und Bewertungskriterien, so drohen offene Innovationsmodelle bestehende Unschärfen zu verstärken. Ideen entstehen schneller, scheitern jedoch häufig an der fehlenden Entscheidungslogik oder mangelnden Umsetzungskraft.
Richtig eingesetzt hingegen beschleunigen offene Innovationsprozesse den Weg von der Idee zur Marktreife und erhöhen gleichzeitig den strategischen Fit.
Wenn Innovation erfolgreich ist
Erfolgreiche Innovation ist kein Zufallsprodukt. Sie entsteht durch klare Entscheidungen, transparente Priorisierung und konsequente Umsetzung. Unternehmen, die Innovation strategisch führen, schaffen mehr Wachstum und Sicherheit in ihren Investitionsentscheidungen.
Die Fähigkeit, Innovationsaktivitäten End-to-End digital zu steuern – von der strategischen Ausrichtung über das Innovations- und R&D-Management bis zur Umsetzung und Erfolgsmessung – wird damit zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.
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